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"Ausdraamt! - Ausgeträumt!" - "Wiener Träume" Teil 2

Schon vor einiger Zeit hatte ich gepostet, dass es eine Fortsetzung von "Nura Draam in am Draam?" geben wird. Der Sommer hat mir die Lust verdorben, daran zu schreiben, aber jetzt, wo der November erbarmungslos zuschlägt, da passt meine Stimmung.

Damit ist eine kleine Serie entstanden, die ich "Wiener Träume" nenne. Lange dauert es nicht mehr, dann ist die Fortsetzung "Ausdraamt! - Ausgeträumt!" fertig. Ich habe schon gut 200 Seiten zusammen.

Wer "Nura Draam ..." noch nicht gelesen hat oder gerne hart gebundene Bücher mag, für den habe ich jetzt die Hardcover-Ausgabe herausgebracht und den Text überarbeitet (der Text wurde natürlich auch beim eBook und Taschenbuch aktualisiert).

So sieht das vorläufige Cover aus. Man sieht darauf das Fin de Siècle-Hotel Panhans am Semmering, etwa 100 km südlich von Wien. Es spielt eine starke Rolle in dem Buch.

Übersinnlich?

Es war schon bei "Nura Draam ..." so, dass ich im Alltag auf Neues gestoßen bin, das immer genau in den Stand meines Manuskripts passte, den ich gerade bearbeitete. Zum Beispiel hatte ich gerade fertig, wie Anton Sissi kennenlernte und er ihr Haus verließ. Er ging um halb eins in einer Novembernacht beschwingt die Josefstädter Straße in Richtung 1. Bezirk. Der Wind blies heftig und es war nasskalt ...

Da hörte ich im Radio "November Rain" von Guns & Roses! Na wenn das nicht passt!

Solche Ereignisse wiederholten sich mehrfach, sogar als das Buch schon fertig war und ungefähr sechs Wochen nach Veröffentlichung die US-Schauspielerin Jennifer Lawrence (Tribute von Panem) in einem Wiener Privatclub sich an einer Poledance-Stange versuchte, genauso wie es Sissi und Mizzi in "Nura Draam ..." gezeigt hatten.

In "Ausdraamt! - Ausgeträumt!" geht es genauso weiter.

  1. Schon relativ früh schrieb ich eine Szene, die wie ein uraltes Adventure-Spiel ablief. Anton tastet sich durch einen düsteren Gang unter dem Hotel Panhans und fällt plötzlich in ein Loch ...
    Zu dem Zeitpunkt machte mich jemand auf die Website des "Colossal-Cave-Adventures" aufmerksam. Es war mein allererstes Computerspiel, das ich in den 70er Jahren auf einem Prozessrechner gespielt hatte. Nun kann man es im Internet spielen. Ich bekam beim Spielen regelmäßig ein Kopfkino und Kopfkino ist genau das, was man als Autor bei den Lesern erzeugen will.
  2. Gestern Morgen, am 18.11.2019 habe ich davon geschrieben, wie Anton völlig fertig ins Taxi seines Taxlers Itzhak Rosenstein fällt und schwer angeschlagen zurück ins Hotel Bristol kommt.
    Erinnert ihr euch? In dem Hotel war schon bei "Nura Draam ..." ein Nachtportier, der immer E. A. Poe-Gedichte vom Englischen ins Wienerische übersetzte. Ich dachte, ich hätte mir bereits alle Gedichte von Poe angesehen und hatte keine Ahnung, welches ich jetzt nehmen könnte. ÜBERHAUPT KEINE AHNUNG!
    Da gab mir meine Frau ein Buch von Eva Garcia Saénz, einer baskischen Autorin "Das Ritual des Wassers", in dem eine Annabel Lee als erste Leiche im Buch eine Rolle spielt.
    Ja und "Annabel Lee" ist ein Gedicht von E. A. Poe! Was sagt man dazu? Danke Frau Saénz!

Ich bin ja noch nicht fertig, aber wenn es so weitergeht, zweifele ich an meinem Verstand und an dem Glauben, dass es einen Zufall gibt.